Ein Film von Holger Preuße und Philipp Quiring
Vorführung des Films mit Einführung durch Philipp Quiring und anschließendem Podiumsgespräch
Hans Werner Henzes Leben spiegelt die europäische Zeitgeschichte: NS-Zeit und Krieg, seine Erfahrungen als homosexueller Musiker sowie öffentliche Anfeindungen prägten ihn und machten ihn zu einem der politischsten Komponisten Deutschlands. Zugleich widersetzte er sich dem Bild des traditionellen „E-Musik“-Komponisten und lebte als weltgewandter Künstler mit Lebensmittelpunkt in Italien. Die Dokumentation zu seinem 100. Geburtstag 2026 verbindet persönliche Archivmaterialien, Zeitzeugen und wichtige Lebensorte mit Henzes Musik. Sie zeigt ihn als musikalischen Chronisten des Nachkriegsdeutschlands und beleuchtet sein politisches und musikpädagogisches Engagement, etwa in Montepulciano und bei der Münchener Biennale. Ergänzt wird das Porträt durch neu entdeckte Briefe und bislang unveröffentlichte Lieder, erstmals eingespielt von Sarah Maria Sun und Jan Philip Schulze.
Länge: 88 Min
Mit:
Camilla Nylund, Gretchen Dutschke-Klotz, Helen Grob, Antje Tumat, Ian Bostridge, Barrie Kosky, Jörg Widmann, Riccardo Panfili, Michael Kerstan u.a.
Sängerin: Sarah Maria Sun
Pianist: Jan Philip Schulze
Kamera: Dieter Stürmer, Sebastian Hattop, Sven Jakob-Engelmann, Alba Vivancos Folch
Schnitt: Jan Stefan Kolbe
Buch & Regie: Holger Preuße, Philipp Quiring
Produktion: sounding images GmbH
Produzent: Claus Wischmann
Redaktion: Martin Bürkl, Christian Nurtsch-Wesener
Land: Deutschland
Jahr: 2026
Gefördert von: Film- und Medienstiftung NRW, Kunststiftung NRW |